ANDREAS E. A. CALIEBE

Prof. Dr. phil. & healing sciences & metaphysiCS (ONTOLOGY) h. c.

 Lent from CC& University Institute INC. (USA)

© Alle Kopier- und Urheberrechte an dieser WEB- Idee und an allen Seitentexten, Photos und Bildcollagen sind - wenn sie nicht extra bezeichnet wurden - international geschütztes Eigentum von Andreas E. A. Caliebe, Schweiz. (Siehe Impressum!) Die zuletzt ergänzte, überarbeitete oder korrigierte Textausgabe vom Donnerstag, 26. April 2018 09:29:38 Uhr erhalten Sie mit Taste F5. Bei allen Seiten wurden die Rechtschreiberegeln, die noch 1996 Gültigkeit hatten, verwendet.

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Z E I T E N W E N D E

   W I E   E I N E   N E U E   W E L T O R D N U N G   U N S E R   G E S A M T E S   L E B E N   " V E R D I G I T A L I S I E R T "  :

Verehrte Leser, - liebe WEB- Seitenbesucher!

 © Alle Kopier- und Veröffentlichungsrechte an diesen Photos sind Eigentum des Photographen: A. E. A. Caliebe

Nach über 15 Jahren intensiver Internet- und Chat-, E.-Mail und SMS- und WhatsApp-Kommunikation haben wir uns dazu entschlossen, wieder zur altbewährten Postbrieftradition zurückzukehren. Damit leisten wir nicht zuletzt auch einen effektiven Beitrag zur "Entschleunigung". Im Impressum steht unsere Adresse.

  Apropos Erreichen: - Die Kehrseiten ständiger Erreichbarkeit:

Die natürliche Freiheit bedeutet (uns) mehr, als die Zwangsverdigitalisierung und Versmartphonefizierung des unnatürlich gewordenen Lebens. Was sich hinter diesen beiden Schlagworten verbirgt, lesen Sie im folgenden Text. Wenn Mitmenschen während eines persönlichen Gesprächs mit Ihnen plötzlich mit dem Ausruf »MOMENT BITTE« - unvermittelt zum klingelnden Smartphone greifen, ist das persönliche Gespräch zuende, denn es fehlen in diesem Augenblick

- die ehrliche Gesprächsbereitschaft-,

- der Sinn für Stil

und

- eine dicke Portion menschlichen Anstands.

Schlimme Erfahrungen kann man in Restaurants machen. Sollte das Telefonieren in Restaurants und im öffentlichen Verkehr verboten werden? [Bericht aus der Schweizer COOP-Zeitung]. Wirte und Juristen sind sich noch uneinig. Die Mehrheit der Gäste nicht. In Ruhe entspannt zu essen ist bei telephonierenden Tischnachbarn eine Zumutung. Telephonieren und entspanntes Essen schließen sich gegenseitig aus. Kommen noch Rücksichtslosigkeit und Dominanzanspruch der Parteien hinzu, ist Ärger vorprogrammiert. Solche Schilder auf den Tischen können hilfreich sein, Konflikte zu vermeiden:

"Sehr geehrte, liebe Gäste! Wir möchten gerne, daß die Atmosphäre in unserem Restaurant gemütlich, ruhig und einladend bleibt. Verzichten Sie deshalb bitte auf die Benutzung von Handys, Tablets und Laptops. Herzlichen Dank!"

Smartphoneitis heißt diese neue Handy- Suchtkrankheit. Immer mehr Zeitgenossen/Innen haben sich damit schon gegenseitig angesteckt. Sie sind am ÜKS (Überdimensionalen Kommunikationsbedürfnis-Syndrom) erkrankt. Innerlich manifestierte Einsamkeit äußert sich in Non- Stop- Gesprächen und an geschwätzigem, endlosen WhatsApp- Ping- Pong- Geplänkel. Die Bereitschaft, sich gegenseitig rund um die Uhr über die Social-Medien mit Smalltalk zuzudecken und damit von wichtigeren Erledigungen abzuhalten, hat auch vor den Schulen und vor dem Arbeitsplatz keinen Halt gemacht. Schüler und Arbeitnehmer flüchten in ihrer Verzweiflung auf die Toiletten, um SMS oder WhatsApps zu beantworten.

  Handyverbote beseitigen nicht die Urbedürfnisse nach Aufmerksamkeit und narzisstischer Selbstbestätigung.

Warum bloggen? Wie narzisstisch sind Blogger? [Persönlicher Erfahrungsbericht von Polyglotta]  * * * HALLO, BIST DU NOCH  [FÜR MICH] DA? * * *. Social- Media kurbelt die Ausschüttung der Glückshormone [Übersicht] u. a. Noradrenalin und Endorphine und das Wohlfühlhormon Serotonin an. Wer kann da noch gegen den Lebensbegleiter Smartphone wettern? Die vom ständigen Smartphone-Gequatsche genervten Unglücklichen in Bahn-, Bus-, Kaufhaus und anderen öffentlich zugänglichen Zentren können ein vielstimmiges Lied davon singen, wie die Wirkung lautstarker Telephonate die gute Stimmung und Atmosphäre eines Raumes schlagartig in eine gespannte, unsympathische verwandelt. Wer nicht telephoniert, der simst [Definition]. "Tut mir leid, daß ich mich ©versimst habe!" - Früher hieß das * verspätet *. - Temoporae mutantur.

  SBB - 7:28 Uhr - Im vollbesetzen Zugabteil werden schweigend Laptopbüros eröffnet. Blickkontakt unerwünscht. Man schaut stattdessen wie gebannt auf das Display. Den Kampf um eine freie Steckdose gewinnt der Schnellste. Dezentes, unheimliches Tastenklicken zwischen den Sitzreihen macht diesen Computerwahnsinn subtil hörbar. Diese und andere erschreckende Veränderung der geistigen Atmossphären sind heute in allen Nah- und Fernzügen hautnah zu beobachten. Mit sturem Blick und eingeschalteten Laptop auf dem Schoß sitzen sich Menschen mit verdigitalisierter Eifrigkeit gegenüber, um so schnell wie möglich auch durch die schönsten Landschaften unbesehen von A nach B zu kommen. Geht es noch trostloser und unnatürlicher? Sitzen wir tatsächlich alle im gleichen Zug? Das kurze Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahr 1932 mit der gleichen Inhaltsfrage endet mit den denkwürdigen Zeilen:

Zitat:

"...Wir sitzen alle im gleichen Zug und viele im falschen Coupé." -

Zitat Ende.

Und was für wundersame, seltsame Zugreisen hält das Leben für uns noch bereit?

  Wirre Gedanken im Kopf-, die Ohren mit Musik aus Hörerstöpseln zugedröhnt-, die Augen beim Gehen fest auf das Smartphonedisplay fixiert - Zack und aus! - Existus auf der Straße. Sie war gerade 15 Jahre alt:

Drama am Mittwochnachmittag: Julia (15) hat Kopfhörer auf – sie überhört deshalb hinter sich eine Trambahn. Die Schülerin wird erfasst und getötet. [Zeitungsbericht]

Das waren nur die reinen Fakten, die bis heute immer wieder zu tödlichen Unfällen mit Jugendlichen [Zeitungsbericht] in der Öffentlichkeit geführt haben. Video [Deutschland: 02:40 Min. noch bis 13.09.2018 verfügbar.

* * *

Deshalb sagen wir heute dem öffentlichen E.-Mail tschüss!

 © Alle Kopier- und Veröffentlichungsrechte an diesen Photos sind Eigentum des Photographen: A. E. A. Caliebe

  Die neue Social-Media-Konversation hat zweifelsfrei eine faszinierende Eigendynamik - aber keine Langzeitwirkung.

Das kurzfristige Hin- und Herschicken minimal aussagekräftiger Sprechblasen, die man auch mit Kurzgedanken zum Vergessen und Sofortlöschen betiteln kann, kosten nicht nur unnötige Lebensenergie. Im E.-Mail- und WhatsApp-Format können sie länger überlegten Gedanken auf Papier weder das Wasser reichen [Definition der alten Redewendung], noch den Rang ablaufen [Definition der Redewendung]. Eine Studie konnte belegen, daß von 100 E.-Mails an eine bunt zusammengewürfelte Probandengruppe tatsächlich nur sechs gelesen und verstanden wurden. Nach ca. 14 Tagen konnten die Inhalte dieser E.-Mails nicht mal mehr sinngemäß wiedergegeben werden. Dagegen wurden von 100 Postbriefen - mit einem Originalphoto als Beilage - über ca. 80% gelesen und über 14 Tage in guter Erinnerung behalten. Einige Leser schafften es noch länger.

   Innerliche und äußerliche Zerrissenheit - "Kaputtmode" als Ausdrucksmittel des empfundenen Zeitgeistes. Verzicht als Lösung?

Verhindern Profitgier und Oberflächlichkeit die Rückkehr zum Guten? Daß junge Menschen die Kaputtmode als Ausdrucksmittel stereotyp für sich entdeckt und übernommen haben zeigt, wie schrecklich desolat unsere Kulturgesellschaft geworden ist. Sich selbst dabei als kaputt (gemacht) und zerrissen zu empfinden, ist ein starker Ausdruck unbewußten Unwohlseins. Mit Intoleranz hat das alles nichts mehr zu tun. Wenn sich der Großteil einer in - und mit der Natur entstandenen Gattung aus der Natur entfernt, und ihr dazu gleichzeitig auch noch weltweit schadet, ist das ein Alarmzeichen par excellence.

Die Herstellung vorsätzlich zerrissener oder zerschnittener Hosen, die in früheren Zeiten weggeworfen worden wären, machen den signifikanten Werteverfall überdeutlich. Kein Kleiderhersteller ist bisher auf solch eine abwegige Verkaufsidee gekommen, kaputte Kleidung für teures Geld verkaufen zu wollen. Früher hätte man darüber gelacht und wahrscheinlich die Psychiatrie informiert.

Der Beginn: Zuerst waren es junge, vielleicht frustrierte und sich als ausgestoßen fühlende Jugendliche. Andere machten als DO IT YOUR SELF- KAPUTTMACHER weiter und eröffneten mit dem Selbstzerschneiden den Trend zur Kaputtmode- Verkaufsidee. Daß sich Dekadentes und Schlechtgewordenes zu eigenen Gunsten umdeuten und dann vermarkten lassen, erinnert etwas an den historisch belegten, babylonischen Verfall einer Bevölkerungsgruppe.

Deshalb ist auch die Erkenntnis:

Zitat:  ES GIBT NICHTS GUTES, AUSSER, MAN TUT ES! (Erich Kästner) Zitat Ende,

nicht marktfähig. Der mitlaufende und auf Konsum dressierte homo sapiens computeriensis scheint zur deutlichen Verbesserung seiner An- und Einsichten heute kaum noch motivierbar. Dafür wurde die Selfi-Mentalität gesellschaftfähig. Warum die Rückkehr zum Guten und Heilen als einziger Weg dem selbstinszenierten Schlamassel und weiteren Verfall durch ein geändertes Grundverhalten nicht akzeptiert wird, ist ebenso alarmierend. Ein bekanntes Zauberwort könnte Abhilfe schaffen. Die meisten gehen ihm aber aus Eigeninteresse aus dem Weg. Und in den Ohren von Wirtschaftsweisen klingt es zu schrecklich, um wahr zu werden: Es heißt VERZICHT und fordert praktisch, was es aussagt, eben mit vielem ganz aufzuhören.

Fazit: Die Rückkehr zum Guten ist wirtschaftlich nicht opportun. Angeblich rentiert es finanziell nicht. Von der Industrie wird sie deshalb gar nicht erst angestrebt. Ein menschliches Leben, bei dem die ständige Gewinnmaximierung zum erklärten Hauptziel gemacht wurde, fürt sich damit selbst ad absurdum. Ein Beweis für diese These ist u. a. die tausendfach nachgewiesene Obsoleszenz [Definition].

  Kein intelligenter Mensch pumt einen Reifen solange auf, bis er platzt, wenn er damit fahren will. -

In der Industrie geht man - trotz solchem Wissens - noch immer davon aus, daß in einer auf ständigen Konsum und Bedürfnisbefriedigung ausgerichteten Kulturgesellschaft die Produkte nicht so lange wie möglich, sondern so lange, wie wirtschaftlich für die Industrie nötig, halten sollen. Schuld an dieser (idiotischen) Fehlentwicklung ist eigentlich die verbreitete Irrlehre des uneingeschränkten, wirtschaftlichen Wachstums in einer Gesellschaft. Erfunden wurde dieser Unsinn von Wirtschaftswissenschaftlern, die wahrscheinlich schon früher im Physik- und Biologieunterricht nie verstanden hatten, warum schon seit Millionen von Jahren von der Natur Grenzen und Begrenzungen des Wachstums entwickelt worden sind. Aus diesem logischen Grund kann auch eine auf Verbrauch dressierte Konsumgesellschaft nie endlos wachsen. Ethisch hochwertige Überlegungen, die den Menschen und seine Qualitäten wieder in den Mittelpunkt eines gemeinsamen Zusammenlebens stellen und eben nicht zur Profitmaximierung, sucht man in den Wirtschaftswissenschaften bis heute vergeblich.

Daß sich die Probleme der Welt nicht mit den gleichen Denkweisen beseitigen lassen, durch die sie entstanden sind, hatte Albert Einstein auch schon erkannt. [Logische Folgerung nach dem Originalzitat von Albert Einstein]. Im Fach Physik und Biologie hat er jedenfalls aufgepaßt. Ob der Fakultät der Wirtschaftswissenschaften Nachhilfestunden in Biologie und Physik zu vernünftigeren Einsichten bezüglich der Thematik Grenzen des Wachstums auf die Sprünge helfen könnten, wäre - optimistisch gedacht - ein Versuch wert. Wahrscheinlich werden aber die Pessimisten auch in diesem Punkt recht behalten.

  Hier ein empfehlenswerter Literaturvorschlag für das bessere Verständnis von Ursache und Wirkung!

 

https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/jorgen-randers/2052-der-neue-bericht-an-den-club-of-rome/id/9783865816658

* * *

  Technikkonsum und Künstlichkeit wurden zu neuen Werten (ver-)erklärt.

Die Abstiegstendenzen und Konsumzwänge schreiten fort. Dabei verursachen sie weltweit Unfreiheit und Unnatürlichkeit. Wer nicht auf kostspielige Technologien verzichten will und dem grassierenden Update- und Upgrade-Wahnsinn in Soft- und Hardware nicht die STOPKARTE zeigt, läßt sich in eine Entwicklung zwangsläufig mit hineinziehen, deren Endziele er nicht mehr weder erkennen, noch prognostizieren kann. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen! [Zwangsläufige Konsequenz]-

Daß die überproportional digital aufgeschäumte Virtualwelt nichts mehr mit einem naturbezogenen, harmonischen Leben zu tun haben will, zeigt die unaufhaltsame Profitgier ihrer Befürworter und Verursacher. Dabei kann die fortschreitende Dekadenz und De- Naturalisierung unseres total vertechnisierten Lebens nur noch durch bewußten Verzicht mittelfristig abgebremst - und langfristig gestoppt werden. Das Prinzip Eigennutz erweist sich dabei aber als kontraproduktiv und als gewaltiger Hemmschuh [PDF-Datei]. Er verursacht anhaltendes Chaos-, steigende Unzufriedenheit und Gleichgültigkeit. Mitmachen trotz besserer Erkenntnisse bezeichnet man auch als Reaktanz [Definition].

  Gutgläubigkeit, Dummheit und Dekadenz - ein Trio mit fatalem Wirkungsspektrum!

Wenn in einer Gesellschaft Menschen mit manipulierten Meinungsmedien gezielt abhängig und süchtig gemacht werden, in dem man treue Mitmacher raffiniert zum alltäglichen Weitermachen und ständigem Geräteneukauf zwingt, wird ein wesentlicher Teil unserer ursprünglichen, natürlichen Freiheit diesem zweifelhaften Zeitgeist und Technikboom geopfert. Die Gewinner sind die Profiteure. Sie triumphieren in Siegerpose und arbeiten an lukrativen Fortsetzungen. Wer an dieser Stelle noch nicht mehr gemerkt hat, was in unserer Gesellschaft tatsächlich gespielt wird, hat es aus einem bestimmten Grunde nicht gemerkt. Frei nach Curt Goetz [Originalzitat].

Erfahrung: Wer nicht kooperiert, bestraft sich selbst und wird von seinem Umfeld geächtet und isoliert. Das Abrutschen in eine totale Abhängigkeit von technischen Geräten-, Maschinen und Software macht aber nicht nur unfrei. Sie beseitigt auch jedes Empfinden gegenüber unserer von Geburt an vorhandenen Naturverbundenheit und degeneriert inzwischen nicht nur junge Menschen zu spielsüchtigen CYBERZOMBIES [Definition]. Eltern und Lehrer reagieren gleichermaßen - zuerst verstört - dann hilflos, sofern sie nicht selber mitmachen. Gute, überzeugende Beispiele in der Kinder- und Jugenderziehung waren aber auch schon früher nicht die Regel. Die Politik mit der Industrie Seite an Seite fordern ein superschnelleres Internet; - ein inhaltlich besseres nur wenige. Die fortschreitende Dekadenz scheint unaufhaltsam.

  Herumhüpfende Phantasiefiguren und gezieltes Monsterabknallen zur Selbstwertbestätigung. - Gute Miene zum bitterbösen Spiel!

Gewinnen ist nur möglich, weil andere verlieren. Daß sich Jugendliche nach ihrer ersten virtuellen Abschußsaison das Fortsetzungsspiel (Gewaltlevel II, mit realistischem Foltern-, Quälen- Köpfen-, Vernichten-) kaufen wollen bzw. sollen, ist knallhartes Herstellerkalkül. Der erzeugte Kaufzwang neuer Versionen versetzt die Produzenten in immer neue, rauschhafte Goldgräberstimmung und eröffnet nächste Runden. - Oh sancta simplicitas [Definition]- Wieviele junge Menschen sollen dieser gewaltverherrlichenden Scheinwelt noch auf den Leim gehen? [Definition der Redewendung], bevor solche Spielesoftware endlich verboten und komplett aus dem Verkehr gezogen wird? Hirnforscher: Ballerspiele sind gefährlich! [Bericht]. Mit   j a   a b e r...  kommt man da nicht mehr weiter.

Weitere Fragen, die uns alle angehen:

  Gehören die alltäglichen Zwangseinbindungen in nervige Smartphone- und Internetnetze in ein natürliches, farbenfrohes und glücklich machendes Leben?

Unsere Ur-Mütter und Ur-Väter haben im Einklang mit der Natur intelligent überlebt. Doch wie ist das heute mit dem natürlichen Überleben der Smartphone- und Computergesellschaft? Für viele "Supermarkternährte" ist die Natur irgendwo da draußen - ziemlich weit weg! Und der voll manipulierte "homo sapiens computeriensis" glaubt tatsächlich, daß heute niemand mehr auf's Internet-, auf E.-Mails, SMS- und unnötige Software-Updates-/grades-, usw. verzichten könne bzw. wolle! Welch ein Riesenirrtum! Das rechte Maß zu finden könnte ein brauchbares Lösungsziel sein. Aber ein vernünftiger Mix scheint aufgrund des Suchtfaktors praktisch illusorisch. In der Sucht machen sogar leere Akkus todunglücklich und wenn das Bargeld abgeschafft ist, auch noch zahlungsunfähig!

  Wozu Fahrkartenautomaten?

Viele sympathische Menschen würden gerne Fahrkarten verkaufen. Bahn will Fahrkarten abschaffen [Bericht]

  Wozu soll (will) ein Mensch ständig erreichbar sein?

Moderne Einsamkeit? Max Raabe weiß es selbst und klagt satirisch: "Kein Schwein ruft mich an; keine Sau interessiert sich für mich!" [YouTube, 3:24 Min.]

  Welchen Sinn haben fahrerlose Automatenautos? Werden wir in Zukunft auch in dieser Sache voll assimiliert?

Unsicheres Achselzucken...- Keiner hat eine plausible Antwort parat. "In so eine Kiste ohne Fahrer steige ich nicht ein!" Eine Einzelmeinung? Wie selbstfahrende Autos unsere Gesellschaft verändern werden. [Bericht]

  Wie einsam muß man erst geworden sein, daß man mit Social-BOT-Maschinen kommuniziert und es nicht merkt?

Es gibt doch so viele lebendigen Menschen, die Kontakte suchen? BOT-Automaten [Bericht] täuschen aber einen Gesprächspartner vor, den es nicht gibt.

  Wie? - Unser Bargeld soll abgeschafft- und stattdessen mit einem in der Hand implantierten RFID- Chip oder mit Smartphone bezahlt werden?

Mit dem Bargeld hat es doch tausende Jahre lang geklappt. EU setzt Startschuss zur endgültigen Bargeldabschaffung [Bericht] und  Zahlen wir ab 2018 alles nur noch mit Karte? [Bericht]

  Warum wird den wirtschaftswissenschaftlichen Spinnereien und Irrlehren um jeden Preis noch immer kein Ende gesetzt?

Der Mensch gehört offiziell und vorbehaltlos wieder 100%-tig in den Mittelpunkt unserer Kulturgesellschaft gestellt. Es ist menschenverachtend, ihn kalt und herzlos als Kostenfaktor zu diskreditieren und dann ohne Konsequenzen wegzurationalisieren. Diese Rechnung geht langfristig deshalb nicht auf, weil der Staat die wegrationalisierten Arbeitslosen mit Steuergeldern vor dem endgültigen Abrutschen in die Welt der Obdachlosen bewahren muß. Nur so kann man die bevorstehende Anarchie aus Mangel an Geld noch abwenden. Irrlehren des Wirtschaftswachstums [Bericht]

  Wollen Sie in einer Maschinen- und Roboterwelt leben, in der Ihnen z. B. in einem Restaurant ein Roboter das Essen an den Tisch bringt und GUTEN APPETIT wünscht, während draußen vor dem Eingang Langzeitarbeitslose um Geld für eine warme Mahlzeit betteln [Bericht]?

Resümee:

Die zwanghafte Automatisierung unserer Welt durch Industrie, Politik hat für alle, die noch auf natürliche Weise in und mit der Natur leben wollen, unabsehbaren Konsequenzen, die letztlich alle Pflanzen, Tiere und Menschen - und unseren gesamten Planeten betreffen.

A. E. A. C.